Südwestfalen Agentur: Zentrale Fragen zur gemeinsamen Regionalarbeit der fünf Kreise
Die Südwestfalen Agentur GmbH wird von den fünf Kreisen Hochsauerlandkreis, Märkischer Kreis, Olpe, Siegen-Wittgenstein und Soest sowie dem Verein „Wirtschaft für Südwestfalen“ getragen. Ihre Arbeit konzentriert sich auf vier Aufgabenfelder: Regionalentwicklung, Regionalmarketing, Vernetzung und Interessenvertretung.
Was bedeutet diese gemeinsame Struktur konkret für die fünf Kreise? Welche Ergebnisse sind messbar? Wie werden öffentliche Mittel eingesetzt und welche zusätzlichen Mittel konnten für die Region mobilisiert werden? Welchen Nutzen haben Kommunen und Unternehmen – und welche Aufgaben übernimmt die Agentur, die ein einzelner Kreis allein nicht oder nur mit deutlich höherem Aufwand leisten könnte?
Die folgenden acht Fragen geben einen Überblick über Aufgaben, Ergebnisse und Wirkungen der gemeinsamen Regionalarbeit.
1. Was bekommen die Kreise für ihr finanzielles Engagement?
Kurz gesagt: Jeder Euro der Gesellschafter zur Finanzierung der Agentur konnte durch eingeworbene Struktur- und Förderprogramme mindestens verdoppelt werden.
Ausführlich gesagt:
Der finanzielle Nutzen lässt sich auf mehreren Ebenen betrachten. Zunächst gelingt es der Südwestfalen Agentur, zusätzliche Fördermittel für ihre eigene Arbeit und für regionale Projekte einzuwerben. Eine Auswertung hat ergeben, dass jeder von den Gesellschaftern eingesetzte Euro durch eingeworbene Struktur- und Förderprogramme mindestens verdoppelt werden konnte.
Noch größer wird der Hebel, wenn man die Programme betrachtet, die unter Federführung bzw. maßgeblicher Mitwirkung der Südwestfalen Agentur nach Südwestfalen geholt und umgesetzt wurden:
- REGIONALE 2013: 42 Projekte, rund 150 Mio. Euro Förderung, rund 300 Mio. Euro Investitionen
- REGIONALE 2025: 56 Projekte, rund 150 Mio. Euro Förderung, rund 250 Mio. Euro Investitionen
- Smart Cities: 5 für Südwestfalen: mehr als 50 Maßnahmen, rund 13 Mio. Euro Förderung, rund 17 Mio. Euro Investitionen
- Regionalmarketing: vier große Förderprojekte insbesondere zur Fachkräftesicherung mit insgesamt rund 9 Mio. Euro Förderung
Hinzu kommen Fördermittel für weitere Projekte, deren Antragsfähigkeit durch regionale Strategien und konzeptionelle Vorarbeiten der Agentur unterstützt wird.
Nicht jeder Nutzen lässt sich einem einzelnen Kreis oder unmittelbar einem Haushaltsjahr zurechnen. Belastbar ist jedoch: Die gemeinsame Struktur ermöglicht einen finanziellen Hebel, der deutlich über die eingesetzten Gesellschaftermittel hinausgeht.
2. Warum braucht es eine gemeinsame Agentur?
Kurz gesagt: Die Agentur bündelt die Interessen und Ressourcen von fünf Kreisen und organisiert Aufgaben, die ein einzelner Kreis allein kaum in gleicher Weise leisten könnte.
Ausführlich gesagt:
Die Südwestfalen Agentur ist keine zusätzliche Kreisverwaltung. Ihre Aufgabe beginnt dort, wo Herausforderungen und Chancen nicht an Kreisgrenzen enden.
Sie entwickelt gemeinsam mit ihren Partnern regionale Strategien, identifiziert Förderzugänge, organisiert regionale Bewerbungen, berät und qualifiziert Projekte, vernetzt Akteure und bringt die Interessen Südwestfalens gegenüber Land, Bund und weiteren Institutionen ein.
Bei der REGIONALE 2025 beispielsweise kamen die Projektideen aus Kommunen, Kreisen, Institutionen und Unternehmen. Die Agentur war weder Projektträgerin noch Einreicherin dieser lokalen Projekte. Ihre Aufgabe bestand darin, den Gesamtprozess zu organisieren: von Projektberatung und -qualifizierung über Gremienarbeit und Kommunikation bis zur gemeinsamen Fördermittelakquise mit Bezirksregierung und Ministerien.
Die Agentur ersetzt damit nicht die Arbeit vor Ort. Sie schafft die regionale Infrastruktur, mit der aus lokalen Ideen größere gemeinsame Möglichkeiten entstehen können.
3. Kommt die regionale Arbeit in den einzelnen Kreisen an?
Kurz gesagt:
Ja. REGIONALE 2013, REGIONALE 2025 und „Smart Cities: 5 für Südwestfalen“ haben konkrete Projekte, Fördermittel und Investitionen in die fünf Kreise gebracht. Gleichzeitig schafft das Regionalmarketing dauerhaft konkrete Angebote für Unternehmen und Kommunen in allen fünf Kreisen.
Ausführlich gesagt:
Wie konkret regionale Zusammenarbeit vor Ort wirken kann, zeigen die vergangenen Jahre besonders deutlich.
Mit der REGIONALE 2013 wurden 42 Projekte mit rund 150 Mio. Euro Förderung und Investitionen von rund 300 Mio. Euro ermöglicht. Im Rahmen der REGIONALE 2025 wurden 56 Projekte auf den Weg gebracht, rund 150 Mio. Euro Förder- und Drittmittel mobilisiert und Investitionen von insgesamt rund 250 Mio. Euro ausgelöst. Die Projekte verteilen sich über die fünf Kreise und reichen von Stadtentwicklung, Mobilität und Tourismus bis zu Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft, KI, Energie, Bildung und industrieller Transformation.
Auch „Smart Cities: 5 für Südwestfalen“ zeigt, wie aus einem gemeinsamen Ansatz konkrete Vorteile vor Ort entstehen können. Je eine Kommune aus jedem Kreis hat als Pionierkommune digitale Lösungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung entwickelt. Insgesamt wurden mehr als 50 Maßnahmen umgesetzt bzw. angestoßen. Die Erkenntnisse und Lösungen wurden bewusst für die anderen 54 Kommunen Südwestfalens geöffnet. Die Südwestfalen Agentur hat dabei die Projektkoordination und den Wissenstransfer in die Region organisiert.
REGIONALE und Smart Cities waren damit starke Instrumente, um zusätzliche Möglichkeiten für die Kreise und Kommunen zu erschließen. Aber sie waren nicht der alleinige Zweck der regionalen Entwicklungsarbeit.
Was kommt nach REGIONALE und Smart Cities?
Dass diese Programme abgeschlossen sind bzw. auslaufen, bedeutet nicht, dass damit keine Regionalentwicklung mehr in den Kreisen stattfindet. Die Aufgabe der Agentur besteht vielmehr darin, auch künftig nach Themen, Förderzugängen und gemeinsamen Projekten zu suchen, bei denen ein regionaler Ansatz einen Mehrwert für die fünf Kreise schafft.
Dazu gehört, Entwicklungen und Fördermöglichkeiten auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene frühzeitig zu erkennen, regionale Strategien zu entwickeln, Partner aus Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenzubringen und daraus neue Projekte oder gemeinsame Bewerbungen zu entwickeln. Auch die strategische Vorarbeit ist dabei relevant: Regionale Konzepte können eine Voraussetzung dafür schaffen, dass Kreise, Kommunen und andere Akteure anschließend Zugang zu bestimmten Förderprogrammen erhalten.
Regionalmarketing schafft zusätzlich dauerhafte Mehrwerte vor Ort
Anders als zeitlich befristete Strukturprogramme ist das Regionalmarketing eine kontinuierliche Aufgabe. Seine Angebote richten sich unmittelbar an Unternehmen, Kommunen und weitere Akteure in allen fünf Kreisen.
Das betrifft beispielsweise die gemeinsame Positionierung Südwestfalens als Wirtschafts- und Arbeitgeberregion, die Ansprache und Bindung von Fachkräften sowie konkrete Angebote für Unternehmen. Mehr als 540 kleine und mittlere Unternehmen nutzen inzwischen Angebote der „Arbeitgeberschmiede Südwestfalen“. Formate wie das Gap Year Südwestfalen, Arbeitgeber- und Fachkräfteprojekte, gemeinsame Messeauftritte, Standortkommunikation oder die verschiedenen Kommunikationskanäle und -materialien können von Unternehmen und Partnern aus allen fünf Kreisen genutzt werden.
Auch finanziell werden über das Regionalmarketing zusätzliche Möglichkeiten erschlossen: Für die Projekte „PERSPEKTIVE Südwestfalen“, „PERSPEKTIVE Südwestfalen 2.0“, „Arbeitgeberschmiede Südwestfalen“ und das Anschlussprojekt „Arbeitgeberschmiede Südwestfalen – Global Connect“ konnten insgesamt rund 9 Mio. Euro EFRE-Fördermittel eingeworben werden.
Kommunen profitieren ebenfalls von der gemeinsamen Reichweite, von Netzwerken, Wissenstransfer und übertragbaren Lösungen. Das Grundprinzip ist dabei immer dasselbe: Nicht jeder Kreis, jede Kommune und jedes Unternehmen muss eigene Strukturen und Lösungen entwickeln. Gemeinsam entwickelte Angebote können anschließend von Akteuren in allen fünf Kreisen genutzt werden.
Damit besteht der Nutzen für die Kreise aus zwei Komponenten:
Was bereits geschaffen wurde, wirkt weiter: Investitionen und Projekte aus REGIONALE und Smart Cities verschwinden nicht mit dem Ende der Programme. Zahlreiche Projekte entfalten ihre Wirkung langfristig.
Und neue Wirkung muss immer wieder neu entwickelt werden: Die Aufgabe der regionalen Entwicklungsarbeit besteht darin, die nächsten relevanten Themen, Förderprogramme und Kooperationsmöglichkeiten zu identifizieren und daraus neue Chancen für die fünf Kreise zu machen.
4. Was haben die Kommunen von der Südwestfalen Agentur?
Kurz gesagt: Die Kommunen erhalten Zugang zu Förderprogrammen, Know-how, Netzwerken und gemeinsam entwickelten Lösungen – ohne jede Aufgabe selbst entwickeln und finanzieren zu müssen.
Ausführlich gesagt:
Gerade kleinere und mittlere Kommunen verfügen nicht für jedes Zukunftsthema über eigene personelle und fachliche Ressourcen. Regionale Zusammenarbeit ermöglicht deshalb Arbeitsteilung.
Ein Beispiel ist das Bundesmodellvorhaben „Smart Cities: 5 für Südwestfalen“. Fünf Pionierkommunen – jeweils eine aus jedem Kreis – haben gemeinsam digitale und datenbasierte Lösungen für nachhaltige Entwicklung unserer Städten und Gemeinden entwickelt. Die Erkenntnisse wurden anschließend offen für die übrigen Kommunen Südwestfalens bereitgestellt. Ziel war ausdrücklich, Doppelarbeit zu vermeiden und gemeinsam mehr Lösungen zu entwickeln, als eine einzelne Kommune dies könnte.
Ein konkretes Ergebnis ist die regionale Datenplattform. Sie kann von Kommunen genutzt werden, um Daten für Planung und Steuerung zusammenzuführen und Anwendungsfälle anderer Städte zu übernehmen. Dadurch können teure Einzelentwicklungen vermieden werden.
Auch bei den REGIONALEN profitieren Kommunen von Projektberatung, Qualifizierung, Förderzugängen und der Vernetzung mit Fachministerien, Bezirksregierung und anderen Projektpartnern.
Die regionale Struktur schafft damit einen Skaleneffekt: Wissen und Lösungen werden einmal entwickelt und anschließend für viele nutzbar gemacht.
5. Welchen Nutzen haben Unternehmen und der Wirtschaftsstandort?
Kurz gesagt:
Die Agentur stärkt Unternehmen insbesondere bei Fachkräftesicherung, Arbeitgeberattraktivität, Transformation, Vernetzung und Sichtbarkeit – und bindet die Wirtschaft unmittelbar in die regionale Arbeit ein.
Ausführlich gesagt:
Die Agentur betreibt keine klassische einzelbetriebliche Wirtschaftsförderung und ist nicht für Unternehmensansiedlungen zuständig. Ebenso wäre es nicht seriös, eine konkrete Zahl geschaffener oder gesicherter Arbeitsplätze unmittelbar ihrer Arbeit zuzuschreiben. Wirtschaftliche Entwicklung wird von zu vielen weiteren Faktoren beeinflusst.
Messbar sind dagegen konkrete Leistungen und ihre Nutzung.
Mehr als 540 kleine und mittlere Unternehmen nutzen beispielsweise die Angebote der „Arbeitgeberschmiede Südwestfalen“. Mehr als 80 Unternehmen beteiligen sich am „Gap Year Südwestfalen“. Von den bisherigen Teilnehmenden dieses Programms beginnen 80 Prozent anschließend eine Ausbildung in einem südwestfälischen Unternehmen.
Hinzu kommen über die REGIONALE 2025 Projekte zu Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz, Kreislaufwirtschaft, Energie und industrieller Transformation sowie im Regionalmarketing Maßnahmen zur Arbeitgeberpositionierung und Unternehmensvernetzung.
Die Wirtschaft ist dabei nicht nur Zielgruppe, sondern Mitgestalterin der regionalen Arbeit. Unternehmen, Kammern und Arbeitgeberverbände sind strukturell in die Agentur und ihre Gremien eingebunden.
Die Agentur bearbeitet damit vor allem solche Herausforderungen des Wirtschaftsstandorts, die viele Unternehmen und alle fünf Kreise gleichzeitig betreffen.
6. Was bringt das gemeinsame Regionalmarketing den fünf Kreisen?
Kurz gesagt:
Es bündelt die Stärken von fünf Kreisen zu einem Wirtschafts- und Lebensraum mit deutlich größerer überregionaler Sichtbarkeit – ohne die Identität der einzelnen Kreise und Teilregionen zu ersetzen.
Ausführlich gesagt:
Die Grundidee des Regionalmarketings lautet: Fünf Kreise besitzen gemeinsam bundesweit mehr kommunikatives Gewicht als fünf einzelne Standorte.
Die Dachmarke Südwestfalen bündelt deshalb die wirtschaftlichen Stärken der Region – unter anderem als starke Industrieregion, Region der Weltmarktführer und attraktiver Arbeitgeberstandort. Die einzelnen Kreise, Kommunen und Teilregionen bleiben dabei eigenständig sichtbar.
Die Wirkung lässt sich anhand verschiedener Indikatoren nachvollziehen. Die Bekanntheit Südwestfalens in Nordrhein-Westfalen ist laut Vergleichsstudie von 33 Prozent im Jahr 2017 auf 37 Prozent im Jahr 2022 gestiegen. Zugleich wissen neun Prozent mehr Menschen, welche Kreise zu Südwestfalen gehören. Google-Suchanfragen nach „Südwestfalen“ haben sich seit Beginn des Regionalmarketings mehr als verdoppelt.
Über Social Media werden Reichweiten von mehr als zehn Millionen erzielt. Unternehmen nutzen die gemeinsame Marke, Kommunikationsmaterialien und Formate für ihre eigene Arbeitgeberkommunikation.
Bemerkenswert ist zudem die Beteiligung der Wirtschaft: Der Verein „Wirtschaft für Südwestfalen“ ist von ursprünglich 30 auf inzwischen rund 450 Mitgliedsunternehmen gewachsen. 96 Prozent der Mitglieder würden die Mitgliedschaft weiterempfehlen.
Das gemeinsame Regionalmarketing schafft damit eine größere Bühne – für Südwestfalen insgesamt und für die Stärken seiner fünf Kreise.
7. Entstehen Doppelstrukturen zu Wirtschaftsförderungen, Kammern und Verbänden?
Kurz gesagt:
Nein.
Ausführlich gesagt:
Die Südwestfalen Agentur soll weder die Wirtschaftsförderungen der Kreise noch Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern oder Arbeitgeberverbände ersetzen.
Im Gegenteil: Diese Institutionen sind strukturell in die regionale Arbeit eingebunden. Die Industrie- und Handelskammern der Region, die Handwerksorganisationen und Arbeitgeberverbände gehören zu den Partnern des Vereins „Wirtschaft für Südwestfalen“ und sind in Gremien der Agentur vertreten.
Darüber hinaus organisiert die Agentur regelmäßig Treffen der Wirtschaftsförderung Südwestfalen Arbeitsgemeinschaft (WSAG). Dort stimmen sich die südwestfälischen Kreiswirtschaftsförderungen, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, öffentlichen Hochschulen und die Agentur zu aktuellen Themen ab. Ziel ist ausdrücklich, Aufgaben sinnvoll zu verteilen und Doppelstrukturen zu vermeiden.
Auch bei regionalen Strategien und Projekten arbeiten diese Partner gemeinsam.
Die besondere Funktion der Agentur liegt damit nicht darin, bestehende Institutionen zu duplizieren, sondern sie über Kreis- und Organisationsgrenzen hinweg zusammenzubringen.
8. Worin liegt letztlich der Mehrwert einer gemeinsamen Südwestfalen Agentur?
Kurz gesagt:
Im Hebel der Zusammenarbeit: Fünf Kreise können gemeinsam Fördermittel, Kompetenzen, Reichweite und politisches Gewicht mobilisieren, die jeder für sich nur schwer erreichen könnte.
Ausführlich gesagt:
Der Nutzen der Südwestfalen Agentur lässt sich nicht auf eine einzelne Kennzahl reduzieren. Er entsteht auf drei Ebenen:
Finanzieller Hebel:
Gesellschaftermittel werden durch zusätzliche Förder- und Drittmittel verstärkt. Große regionale Programme haben Fördermittel und Investitionen in erheblichem Umfang nach Südwestfalen gebracht.
Operativer Hebel:
Kompetenzen, Netzwerke und Entwicklungsarbeit werden regional gebündelt. Nicht jeder Kreis und nicht jede Kommune muss dieselben Strukturen, Kontakte und Lösungen selbst aufbauen.
Strategischer Hebel:
Die fünf Kreise können gegenüber Land, Bund, Wirtschaft, Fachkräften und Öffentlichkeit als gemeinsamer Wirtschafts- und Lebensraum auftreten. Dazu entwickelt die Agentur regionale Strategien, vertritt Südwestfalen in überregionalen Gremien und verbindet Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und weitere Institutionen.
Diese Funktion hat sich in unterschiedlichen Programmen gezeigt: bei der REGIONALE 2013 und der REGIONALE 2025, beim Bundesmodellvorhaben „Smart Cities: 5 für Südwestfalen“, bei den Regionalmarketing- und Fachkräfteprojekten sowie beim Aufbau gemeinsamer regionaler Strategien und Netzwerke.
Dank dieser guten Zusammenarbeit hat sich Südwestfalen bundesweit einen Namen gemacht für kooperative Zukunftsgestaltung.
Der Kern der gemeinsamen Struktur liegt damit in ihrer Hebelwirkung: Ressourcen der fünf Kreise werden gebündelt, um zusätzliche Ressourcen und Möglichkeiten für die Region und ihre Kreise zu erschließen.