Heimvorteil HSK: Bereits 20 Steckbriefe von Exil-Sauerländern veröffentlicht


Meschede / Südwestfalen. Für viele junge Sauerländer geht es für ein Studium oder Job in die weite Welt. Auch für eine Rückkehr in die Heimat ist der wichtigste Faktor eine passende Arbeitsstelle. Um Rückkehrwillige mit Unternehmen zu vernetzen, bietet HEIMVORTEIL HSK, ein Gemeinschaftsprojekt der Wirtschaftsförderung Hochsauerlandkreis und der Südwestfalen Agentur, einen personalisierten Steckbrief an. Dieser wird durch die kommunalen Wirtschaftsförderer und Südwestfalen Agentur an passende Unternehmen weitergeleitet. Bisher sind bereits 15 Steckbriefe an den Verteilerkreis gesendet worden, gut 60 Anfragen fürr Hilfestellungen durch das Projekt sind seit Mitte letzten Jahres eingegangen.

„Dieser exklusive Service der Steckbriefe wird bisher sehr gut angenommen. Bereits drei Stellen konn- ten dadurch bei Unternehmen durch Exil-Sauerländer besetzt werden“, erkärt Sandra Schmitt, Projektleitung HEIMVORTEIL HSK. „Wir sind für jeden, der gerne zurück in die Heimat möchte, erste Anlaufstelle in vielen Belangen. Wir vernetzen nicht nur in Richtung Unternehmen, sondern unterstützen auch in der Wohnungs- oder KiTa-Platz-Suche.“ Auch für den Partner, der neu ins Sauerland ziehen würde, sind Sandra Schmitt und das Projekt „Perspektive Südwestfalen“ der Südwestfalen Agentur Ansprechpartner. Und bei aktuell über 900 offenen Stellenangebote im Kreisgebiet stehen die Chancen in fast allen Branchen sehr gut, um ein Ticket für die Rückkehr in die Heimat zu finden.

HEIMVORTEIL HSK hat die Aufgabe, weggezogene Sauerländer für eine Rückkehr in die Heimat zu begeistern. Durch den demografischen Wandel und den Wegzug jedes dritten Sauerländers zwischen 18 und 25 Jahren bildet dieses Projekt einen wichtigen Baustein zur Fachkräftesicherung in der Region.


17.03.2017
Regionalmarketing
Christian Janusch