Inspiration, Themen, Studien

Innovationen auf dem Land sind Taktgeber über ländliche Räume hinaus. Sie können Innovationslabor und Zukunftsspiegel für Städte und größere Gemeinden sein. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Trendstudie des Fraunhofer Instituts für Arbeitsorganisation (IAO).

Im Auftrag der Deutschen Bank analysierten Experten des Fraunhofer Instituts für Arbeitsorganisation  (IAO) die 100 Preisträger des Innovationswettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2014, den die Deutsche Bank jährlich gemeinsam mit der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ ausschreibt. Der Wettbewerb stand 2014  unter dem Jahresthema „Innovationen querfeldein - Ländliche Räume neu gedacht“.

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Auf dem Land treibt der demografische Wandel die Kosten für Energie, Abwasser, Straßen, Bildung und ärztliche Versorgung in die Höhe. Und belastet damit immer weniger Einwohner mit immer höheren Ausgaben. Was wiederum verstärkte Abwanderung zur Folge haben kann. Welche Alternativen es zu dieser Entwicklung gibt, hat das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung gemeinsam mit dem Potsdamer Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) untersucht.

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Sinkende Einwohnerzahlen und eine ausdünnende Versorgung stellen viele ländliche Regionen vor große Herausforderungen. Die vorliegende Studie zeigt, wie erfinderische Menschen aus der Not heraus neue, am Bedarf vor Ort orientierte Versorgungsangebote entwickeln – und auf eine Vielzahl von Hürden stoßen. In neun Bereichen von Mobilität über Nahversorgung bis hin zur Energieversorgung wird anhand von konkreten Beispielen aufgezeigt, an welchen Stellen größere rechtliche Freiräume und eine stärkere Unterstützung notwendig wären. 

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Die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes „Bildung für nachhaltige Entwicklung – Zukunft Lernen NRW (2016 - 2020) beinhaltet auch eine BNE-Strategie, die im Bereich Bildung in den nächsten Jahren umgesetzt werden soll. Ein Instrument zur Umsetzung ist die Kampagne „Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit“, die landesweit von der Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) koordiniert wird und ein gemeinsames Angebot des nordrheinwestfälischen Schulministeriums sowie NRW-Umweltministeriums im Rahmen dieser Landesstrategie ist.

Die neue Kampagnenphase „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit – 2016-2020“ startet heute (1. April 2016) neu. Die Kampagne bringt Schulen, Kitas, außerschulische Partner und Netzwerke in Kontakt zueinander, um neue Ideen zu entwickeln und sich gegenseitig bei der Umsetzung von BNE in der Praxis zu helfen. Ab sofort können sich alle Schulen, Kitas und außerschulische Partner bis zum 30. September 2016 anmelden.

Ländliche Entwicklung bedeutet, die Lebensbedingungen in ländlichen Räumen nachhaltig zu verbessern, Dörfer, Landschaften und Regionen zu stärken, Umwelt- und Naturschutz voranzutreiben sowie Land- und Forstwirtschaft zu unterstützen. Die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) macht sich für diese Themen stark.

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Das größte Förderinstrument in diesem Bereichen ist der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). finanziert. In Deutschland werden dessen Inhalte über 13 Länderprogramme umgesetzt. Dabei setzt jedes Programm andere Schwerpunkte. Denn jedes Land und jede Region hat unterschiedliche Möglichkeiten und Potenziale – und eigene Ideen. Es ist also wichtig, miteinander zu kommunizieren und voreinander zu lernen.


Deshalb fordert die ELER-Verordnung, dass in jedem Land der Europäischen Union ein Nationales Netzwerk für den ländlichen Raum (NLR) eingerichtet werden muss. In Deutschland ist die DVS der Knotenpunkt für alle Partner im deutschen NLR. Die Südwestfalen Agentur ist regionaler Partner der DVS.

Hier geht es direkt zur Internetseite der Deutschen Vernetzungsstelle (DVS)